
SUCHT - Eine Familienkrankheit
Ist ein Familienmitglied alkoholabhängig oder suchtkrank,
leidet die ganze Familie mit.
Was wird nicht alles getan,
um den Suchtmittelkonsum unter Kontrolle zu bringen:
Flaschen werden ausgeschüttet oder versteckt, heimliche Vorräte aufgespürt.
Es wird mitgetrunken, gebeten, gebettelt, versprochen,
gefordert, beschimpft, gedroht, beschuldigt.
Niemand in der Familie bleibt unberührt von dem Suchtproblem.
Die Versuche, die Sucht eines Familienmitglieds in den Griff zu bekommen,
bestimmen immer mehr das gesamte Denken, Fühlen und Handeln der Angehörigen.
Es werden immer neue Aktivitäten unternommen,
immer neue Hoffnungen geweckt,
denn manchmal scheinen die Kontrollversuche ja zu glücken.
Gleichzeitig erlebt man immer neue Enttäuschungen.
Die Sucht des Betroffenen wird Mittelpunkt der Familie.
Die Gefühle der Familienmitglieder
sind denen des Abhängigen sehr ähnlich,
auch sie fühlen sich hilflos, schuldig und frustriert.
Hinzu kommt eine gewaltige Portion Ärger und Wut,
denn alle Bemühungen führen zu keinem befriedigenden Ergebnis.
Änderungen sind meist nur von kurzer Dauer – und alsbald beginnt das Spiel von Neuem.
Man glaubt ja nicht,
wie viele Scherben aus einem Glas zuviel entstehen können.
ALKOHOL
ist ein hervorragendes Lösungsmittel!
Er löst
Familien, Ehen, Freundschaften und Arbeitsverhältnisse
auf.
Er löst nur keine Probleme!

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